Barbaren Podegrodici e.V.                                     5.-9. Jahrhundert

 

Die Mitglieder der Barbaren Podegrodici bieten mit ihren Darstellungen einen Einblick in das Frühmittelalter vom 5. - 9. Jahrhundert. Die einzelnen Mitglieder stellen Kelten, Slawen, Germanen, Angelsachsen und auch Wikinger dar. Aus diesen Darstellungen leitet sich auch der Name „Barbaren“ ab – denn der Begriff „barbarus“ bezeichnet ursprünglich all diejenigen, die keine griechisch-römische Bildung vorweisen konnten. „Podegrodici“ ist der altlateinische Name von Altenburg mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung 976.

Bei den Barbaren Podegrodici kann man sowhl das Lagerleben zu frühmittelalterlichen Zeiten erleben, als auch verschiedenen Handwerkern über die Schulter schauen. Der Jarl der Barbaren gibt Einblick in das alte Handwerk der Sarwürkerey - die Besucher können erleben, wie z.B. aus vielen Ringen ein Kettenhemd geschmiedet wird.

Auch ein Holzhandwerker zeigt, wie Holz altherkömmlich bearbeitet wurde.

Die Frauen der Gruppe zeigen eine der ältesten Arten aus Garn Kleidung herzustellen - das Nadelbinden. Unter ihren geschickten Händen entsteht Gebrauchskleidung wie Socken, Handschuhe oder Gugel.

Ein wichtiger Bestandteil der Gruppe ist die Spakonà - die Seherin und Wahrsagerin. Seherinnen waren in alter Zeit ein wichtiger Bestandteil jeder Siedlungsgemeinschaft. Oft liesen sich die Kriegsfürsten von ihnen vorhersagen, wie die Schlacht verlaufen würde.

Wolkenburger Landsknechte e.V.

 

Wir sehen uns als einen Verein der zum einen die Geschichte des 30-jährigen Krieges lebendig werden lassen und zum anderen das historische Schützenwesen, vor allem durch das Schießen mit Vorderladern, pflegen möchte. 
Unsere Darstellungen zum 30-jährigen Krieges lehnen sich an die Sage vom Hauboldfelsen an. Laut dieser Sage wurde der Ritter Haubold von Ende auf der Rückreise von der Burg Rabenstein von Wegelagerern und Dieben angegriffen und verfolgt. Er konnte sich durch den Sprung vom Hauboldfelsen retten, wie die Sage behauptet. Sein Besuch auf der Burg Rabenstein galt einer Beratung zu eben solch artigen Übergriffen, die in der Umgebung immer häufiger wurden. Nach diesem, nur knapp überlebtem Angriff gründete Ritter Haubold wahrscheinlich ein Fähnlein von Landsknechten, um das Schloss und die Bauern der näheren Umgebung zu schützen. Nach dem Ausbruch des 30-jährigen Krieges musste auch Haubold von Ende sein Fähnlein dem Kurfürsten Johann Georg I. zur Verfügung stellen. Dieser stand zu Beginn des Krieges auf Seiten des Kaisers und wechselte im Jahr 1631 auf die Seite des Schwedenkönigs. Obwohl für Sachsen mit dem Prager Frieden von 1635 der Krieg vorbei war, wurde das Land bis zum Ende des 30-jährigen Krieges im Jahre 1648 wiederholt geplündert. 
Wir wollen die Zeit vom Beginn des Krieges 1618 bis ins Jahr 1627 darstellen, als Ritter Haubold von Ende das Schloss Wolkenburg aufgrund finanzieller Engpässe an die Familie von Einsiedel verkaufte.
Wir zeigen das Leben in einem Zeltlager, einschließlich Schießvorführungen mit unseren Musketen und Kanonen. Gefechtsdarstellungen und Verurteilungen zänkischer Weiber am Pranger gehören ebenso dazu, wie gesellige Abende am Lagerfeuer. Da unser Fähnlein kurz nach seiner Gründung noch recht klein ist, werden neue Rekruten, Trommler, Pfeifer, Köche, Marketenderinnen und sonstiges Gesinde gesucht.

Die Bastion e.V.

 

Alles begann mit Rollenspielen...doch mit der Zeit wuchs ein Verein, der auch mit historischen Zelten und Lager die Mittelaltermärkte unterstützt.

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